Sportverein

Der Verein

Der SV Auernheim e.V. wurde gegründet im Jahr 1950.
Die aktuellen Amtsträger:
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Fussball

Herren

Die 1. Mannschaft des SVA nimmt seit der Saison 2018/19 als Spielgemeinschaft mit dem SV Wettelsheim II am Spielbetrieb teil. Aktuell spielt die SG im der A-Klasse Süd (Stand: März 2021).

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Jugend

Der SVA ist in mehreren Jahrgängen in Spielgemeinschaften mit dem SV Wettelsheim und dem VfL Treuchtlingen vertreten. Spartenleiter der Jugend des SVA ist Jan Leibig (0151/65149514) Federführend ist der SVA verantwortlich für die Spieler der U13 I (Verantwortlicher: Daniel Röthel, 0172/8338238) und U13 II (Verantwortlicher: Markus Pfahler, 0151/29126928)

Gymnastik

Infos zur Gymnastikabteilung des SVA folgen

Chronik des Vereins

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Als in den Jahren 1945/46 das deutsche Volk vor den Trümmern seiner Städte stand, da hat sich auf dem heilgebliebenen Lande ein Strukturwandel vollzogen. Es kamen fremde Menschen in Millionenauftrieb aus dem Osten, die überwiegend auf dem Lande angesiedelt wurden. Nach Auernheim kamen 40 Familien; Angehörige verschiedener deutscher Volksstämme: Sudetendeutsche, Schlesier, Ostpreußen, Donauschwaben und Sieben-bürger. Als erstes war es die Jugend, die unvoreingenommen zueinander Kontakt fand. Die Aktivität der Jugend auf der Suche nach Freizeitgestaltung konzentrierte sich auf das faszinierende Fußballspiel, welches zunächst auf Straßen und Plätzen ohne Regeln und Ordnung von den Einwohnern als Unfug betrachtet wurde. 1949 hatte sich bereits in Döckingen ein Sportverein konstituiert, der beim Verband gemeldet war und nach Punkten spielte. Der Döckinger Elf gehörten damals 6 Spieler aus Auernheim an: 5 Flüchtlinge und 1 Einheimischer. Der Spielbetrieb vollzog sich in primitiven Anfängen; alles zu Fuß, die Wenigsten hatten ein Fahrrad;
Es dominierte noch der Bezugsschein und die wertlose Reichsmark. Aber, wer hätte es gedacht, die Menschen, Einheimische und Neubürger, jung und alt waren fasziniert von dem Fußballspiel, das bisher auf dem Lande nicht bekannt war. Die Zeit verging im Fluge; wir hatten bereits die Währungsreform hinter uns und das Wirtschaftsleben lenkte sich in geordnete Bahnen, als auch in Auernheim der Gedanke bei jung und alt wach wurde einen Sportverein zu gründen. Es waren vor allem Neubürger, die mit Einheimischen am 10.6.1950 im Gasthaus Kern unter dem Vorsitz des Neubürgers Ludwig Illing eine konstituierende Versammlung einberiefen, in welcher die Gründung des Sportvereins Auernheim stattgefunden hat. Zum Vorstand wurde Ludwig Illing gewählt. Der Anfang war gemacht; ein schwerer Anfang, noch war das Wirtschaftsleben nicht auf vollen Touren; es gab noch Arbeitslose, besonders bei jungen Menschen. Als wir von Döckingen unsere Pässe forderten, da stellten sich die ersten Schwierigkeiten ein.
Die Herausgabe wurde verweigert, weil Beitragsrückstände von den Spielern nicht bezahlt waren. Der Verein wurde beim Verband gemeldet und der Spielbetrieb nahm seinen Lauf. Der Gemeinderat und Bürgermeister Rösch haben dem neugegründeten Verein in wohlwollender Weise den Platz in der Nähe des Sägewerkes Wöllmer als Sportplatz zur Verfügung gestellt. Der Platz wurde in Gemeinschaftsarbeit von Mitgliedern und Nichtmitgliedern hergerichtet. Das Holz zu den Toren stellte die Gemeinde unentgeltlich und wurde vom Sägewerk Wöllmer ohne Entgeld geschnitten. Die Eröffnung des Spielbetriebes und Einweihung des Sportplatzes fand am 13.8.1950 im Rahmen eines festlichen Pokalturniers statt. Von Bürgermeister Rösch wurden in Anwesenheit einer großen Anzahl sportbegeisterter Menschen und
einer Musikkapelle die Kampfspiele mit dem Anstoß eingeleitet. Es war ein erhebendes Fest in Auernheim, an welchem sich fast das ganze Dorf beteiligte und das erstmals wieder nach Kriegsende Gäste ins Dorf brachte, sowie Ansehen.
Der Spielbetrieb wurde von 2 Mannschaften getätigt. Spielleiter war Otto Dietl. Spielführer waren Ernst Gutmann und Hermann Kleemann. Aber auch in dem neugegründeten Verein machte sich bald die Säumigkeit der Mitglieder mit den Beiträgen bemerkbar. Wohl mangelte es nicht an Sportbegeisterung als vielmehr an den notwendigen Moneten und das war auch das Grundübel, dass die Versammlungen nur spärlich besucht wurden. Die Auswärtsspiele waren nur mit LKW-Personenbeförderung möglich, zu welchem die Genehmigung des Landratsamtes eingeholt werden musste. Solche Umstände bei der damaligen Verkehrslage, die schwache Finanzkraft der Vereinskasse, sowie die in Erscheinung tretende Suche nach Arbeit junger Menschen in den Städten, war für einen jungen Verein keineswegs förderlich. So nahmen die Dinge Ihren Lauf bis 1956; die Hauptschwierigkeiten verursachten die Omnibusfahrten zu Auswärtsspielen, die die Vereinskasse zu sehr belasteten. Beschwerden hierüber auf Bezirkstagungen führten zu keiner Besserung. Die sportfreudige Jugend suchte mit billigen Mitteln die Initiative des Fußballsportes zu intensivieren, indem sie zum Fasching „Faschingsspiele“ inszenierten; I. Mannschaft gegen Bauern und Arbeiter, Damen gegen Alte Herren. Am 3.5.1952 wurde eine Jugendmannschaft aufgestellt, deren Leiter Venanz Fink war. Am 3.8.1952 fand in Auernheim ein Pokalturnier statt mit den Vereinen Heidenheim, Meinheim, Westheim. Sägewerksbesitzer Wöllmer stiftete die Pokale, die Gemeindever-waltung spendete 30 DM und einige Handwerksmeiser 20 DM.
So ist in den Protokollen bis 18.2.1956 fast ausschließlich die Stimmung einer Vereinskrise wahrzunehmen, die lediglich eine Finanzkrise war, da Einnahmen in keinem Verhältnis zu den Ausgaben standen. In der Hauptversammlung am 18.2.1956 stellte Vorstand Illing an den Verein die Alternative, worauf sich alle Mitglieder zur absoluten Treue zum Verein bekannten. Ludwig Jakob meldete sich freiwillig, die Beiträge zu kassieren, welche monatelang im Rückstand waren. Von nun an ging es aufwärts; das Wirtschaftsleben hatte sich zusehends gebessert, es gab Arbeit und Verdienst.
Die meisten Sportkameraden konnten sich Motorräder kaufen, so dass die teuren Omnibusfahrten die Vereinskasse nicht mehr belasteten. Es konnte auch an eine Beitragserhöhung gedacht werden, 1 DM.
1958 wurde in der Hauptversammlung der Lehrer Lehmbeuter zum 1. Vorstand des Vereins gewählt, während dessen Wirken eine Schülermannschaft ins Leben gerufen wurde. In der Generalversammlung am 15.2.1962 wurde Ernst Gutmann zum Vorstand, Schriftführer und Kassenverwalter gewählt, welcher mit seinem beispielhaften Sportidealismus dem Verein schon mehr-mals über die Hürden hinweggeholfen hat.
1962 wird einen Jugendelf gemeldet, deren Leiter Kress Anton wurde.
1964 fand im Rahmen eines festlichen Pokalspieles die Ehrung der 10-jährigen Vereinsmitglieder statt. Gewiss ist es auch von Interesse, auf die zahlreichen Siegestrophäen, Pokale, Plaketten, Wimpel und Urkunden hinzuweisen, welche von der Gründungszeit an, im Vereinsleben zur Schau stehen. In der Generalversammlung 1965 wurde der Beschluss zur Errichtung eines eigenen Sportheimes gefasst. 1966 stieg die 1. Mannschaft in die B-Klasse auf; der Spielbetrieb von 3 Mannschaften hatte den SVA im weiten Umkreis populär gemacht.
Im selben Jahr stellte der Gemeinderat mit Bürgermeister Niedermeyer das Grundstück für das Sportheim und den Sportplatz zur Verfügung. Mit besonderer Anerkennung muss hier angeführt werden, dass für den Ausbau des Sportplatzes der Gemeinderat und Bürgermeister mit Leistungen und finanziellen Mitteln nach Kräften geholfen haben. Auch die Wasserleitung wurde auf Gemeindekosten bis zum Anschluss fertiggestellt. Mit dem Spiel-betrieb der 1. Mannschaft in der B-Klasse machte sich auch die Einstellung eines Trainers notwendig. Diesen Posten übernahm Sportkamerad Schönfelder aus Treuchtlingen in entgegenkommender Weise für den SVA mehrere Jahre.
Am 17.7.1971 wurde Altvorstand Ludwig Illing aus Anlass seines 70. Geburtstages mit dem Goldenen Vereinsabzeichen und Ernennung zum Ehrenmitglied ausgezeichnet. Gute sportliche und freundschaftliche Beziehungen wurden auch mit auswärtigen und ausländischen Vereinen gepflegt und Freundschaftsspiele absolviert: mit den Sportfreunden aus Auernheim in Württemberg, dem Sportverein Niederneukirchen in Österreich und Basel in der Schweiz. Inzwischen hatte der Bau des neuen Sportheimes erstaun-liche Fortschritte gemacht; Gemeinschaftsarbeit, Spendenfreudigkeit und das Wohlwollen der zuständigen Fach- und Behördenstellen zeigte sich bald fruchtbringend mit der Fertigstellung und Einweihung des Sportheimes und Sportplatzes am 28./29. Juli 1973. Wir erinnern uns noch an das festliche Geschehen auf dem neuen Sportplatz und Sportheim, welches trotz schlechten Wetters von zahlreichen Gästen und Sportfreunden besucht war. Eine Bewirtschaftung des Sportheimes verleitet viele Einwohner unseres Ortes und der Umgebung zum Besuch der Fußballspiele, aber auch die idylische Lage und Umgebung des Platzes. Es ist des Vereins erstes Gebot, die Realität zu erhalten und zu fördern. Vom 27. bis 29. Juni 1975 feierte der Verein sein 25-jähriges Jubiläum. Es wurde dazu eigens ein Festzelt aufgestellt. Als Schirmherr fungierte Fritz Schäff. Die Bierprobe am Freitag mit Ehrungen umrahmte die Stadtkapelle Monheim, der Samstag stand unter dem Motto „Original Österreichischer Heimatabend“ mit verschiedenen Musikern und Sängern. Am Sonntag war die Bezirksligamannschaft des TSV Wemding zu Gast. Im Festzelt klang der Tag mit der Feuerwehrkapelle Alfred Remmele aus. In der Festschrift gedachte der Verein auch den Vereinsmitgliedern, die in der 25-jährigen Vereinsgeschichte verstorben waren. Es waren dies Otto Dietl, Otto Espenhahn, Willi Engelhardt, Reinhold Hüttner und Otto Zech. Der Sportverein, der bereits 1972 ins Vereinsregister eingetragen wurde, hatte nach 25 Jahren einen Mitgliederstand von 210 Mitgliedern.
Im gleichen Jahr wurde wieder eine Schülermannschaft (C-Jugend) ins Leben gerufen, die im zweiten Jahr ihres Bestehens (Saison 1975/76) unter der Leitung von Klaus Waschkuhn und Karl-Heinz Wölfel, Meister wurde.
In der Saison 1976/77 wird diese Mannschaft wieder Meister.
1975 wird Willi Bosch aus Treuchtlingen als Trainer für die 1. und 2. Mann-
schaft eingestellt.
Zur Saison 1976/77 wechselt M. Kress zum Bezirksligisten ESV Treuchtlingen.
Neuer Trainer für die Saison 1978/79 wird Werner Hegner aus Treuchtlingen.
1979 wurde die A-Jugend in der Gruppe Süd 2 mit ihrem Betreuer Helmut Anlauff Meister.
1980 wurde das 30-jährige Vereinsbestehen im Festzelt gefeiert. Zu den Ehrengästen gehörte u.a. Kreisspielleiter Siegfried Brütting. Neben einem Hahnenkammpokalturnier ist der Auftritt der „Original Lechschwaben“ unvergessen.
1981 wurde eine Damengymnastikgruppe gegründet, die den Mitgliederstand des Vereins enorm erhöhte.
In der Saison 1983/84 mußte die 1. Mannschaft nach 18 Jahren in die C-Klasse absteigen.
Im Februar 1984 stellte Vorstand Ernst Gutmann aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nach 23 Jahren zur Verfügung. Als neuer Vorsitzender wurde Rudi Rusam gewählt. Im März 1984 wurde Ernst Gutmann zum Ehrenmitglied ernannt. Er wurde mit der goldenen Ehrennadel vom BLSV durch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Siegfried Leitel ausgezeichnet. 1985 wurde der zweite Sportplatz, der als Ausweichplatz vorgesehen ist, eingeweiht. Neben einem Pokalturnier brachte die Damengymnastikgruppe unter der Leitung ihrer Trainerin Christl Burger Abwechslung auf den grünen Rasen. Die Stadtkapelle Treuchtlingen wartete mit einem Platz-konzert auf.
In der Saison 1984/85 wurde die C-Jugend mit Betreuer Karl Reuter Meister der Gruppe Jura Süd.
Am 30.10.1986 wurde das erste Flutlichtspiel auf dem Sportplatz (3:2 gegen Polsingen) ausgetragen.
An Pfingsten 1990 feierte der Verein sein 40-jähriges Bestehen.
1991 gibt Manfred Kress das Traineramt an Hans Dollinger ab. Mit Dollinger
kommen die Spieler Meyer Ernst, Neumeier Rainer, Neumeier Gerhard und Weiß Walter vom ESV Treuchtlingen.
1992 stieg die 1. Mannschaft unter Trainer Hans Dollinger wieder in die B-Klasse auf. 2 Jahre später erfolgte wiederum der Abstieg in die C-Klasse.
Tief betroffen war der Verein, als im Jahr 1994 sein Ehrenmitglied und langjähriger Vorstand Gutmann Ernst im Alter von 72 Jahren verstarb. Er hatte in seiner Ära große Energie “seinem“ Sportverein gewidmet.
Im Februar 1994 wird eine Seniorengymnastikgruppe ins Leben gerufen.
1995 wurde der SVA erstmals in seiner Geschichte Herbstmeister (Trainer Walter Trump, Spielleiter Manfred Kress, Spartenleiter Klaus Hüttner). Leider konnte der 1. Platz nicht bis zum Saisonende gehalten werden.
Im Februar 1999 wurde Vorstand Rudi Rusam vom BLSV-Kreisvorsitzenden Siegfried Leitel mit der BLSV-Verdienstnadel in Gold geehrt.
1999/2000 wurde das Sportheim mit großem Aufwand renoviert und präsentiert sich nun wieder in strahlendem Zustand. Auch ein Festplatz wurde auf dem Areal in Richtung Kirche neben dem Sportplatz angelegt.
Vom 22. bis 25. Juni 2000 beging der SVA sein 50-jähriges Vereinsjubiläum unter der Schirmherrschaft von Markus und Andreas Gebhardt (Vorstände Alfmeier Präzision). Das Fest begann am Donnerstag mit einer Plattenparty im Festzelt. Der Freitag war, nach dem Bieranstich, den Grußworten und Ehrungen vorbehalten, umrahmt von der Dittenheimer Blaskapelle.
Den “Bunten Abend“ am Samstag gestaltete die Band “Lifestyle“. Auch die Showtanzgruppe Langenaltheim war zu bewundern. Zum Festausklang am Sonntag spielte “Enzi’s Blasband“ auf. Neben einem Pokalturnier der Nachbarvereine und Einlagespielen der Jugend, der AH und der Damenmannschaft, konnte sich die 1. Mannschaft mit dem Bezirksligisten FV Dittenheim messen.

Die Gymnastikabteilung bietet neben der Damengymnastik und der Seniorengymnastik auch Turnstunden für „Kids“, „Teen’s 1“ und „Teen’s 2“ an.

In der Jahreshaupversammlung im Februar 2002 stellte Vorstand Rudi Rusam sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung.
Da dies schon länger bekannt war, konnte schon im Vorfeld der Versammlung eine neue Führungsmannschaft zusammengestellt werden. Der neue Vorstand besteht aus drei gleichberechtigten Vorständen: Manfred Kress ist für die Verwaltung und Organisation zuständig, Wilfried Wiedemann deckt den sportlichen Bereich ab und Norbert Kreß hat seine Aufgaben im Sportheim und bei festlichen Veranstaltungen.
Im Zusammenhang der neuen Vorstandsform musste die Satzung geändert werden. Auch die Ausgabenverordnung wurde angepasst.

Turbulente Jahre sollten auf die 18-jährige Amtszeit des heutigen Ehrenvorstandes Rudi Rusam folgen.

Aus der 3er-Vorstandschaft scheidet 2005 Norbert Kess aus und wird durch Claudia Schäfer ersetzt. Im April 2007 legen dann die beiden Vorstandsmitglieder Wilfried Wiedemann und Claudia Schäfer ihr Amt aus privaten Gründen nieder und das Amt wird bis zur Neuwahl der Vorstandschaft von Manfred Kress allein bestritten.

Für Stabilität in der Führung des Vereins sorgt in den 9 darauffolgenden Jahren Marco Meyer der in wechselnden Besetzungen die Vorstandschaft des Vereins leitete. Im Februar 2008 begleiten ihn Dieter Haase und Thomas Enzelberger abermals als gleichberechtigte Vorstände ins Amt. Beide bestritten dieses Amt bis zum Jahre 2014 bis ihnen Günter Wölfel und Matthias Schmidt folgten.

Drei Jahre darauf wurde es dann nötig die Vorstandschaft wieder komplett neu aufzustellen. Nach einer hitzigen Jahreshauptversammlung 2017 bei der auch die Abwicklung des Vereins zum Gesprächsthema wurde, fanden sich mit Daniel Röthel, Markus Pfahler und Johannes Neumeier drei neue Vostände. Im Jahr 2020 musste Johannes Neumeier aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niederlegen und wurde von Daniel Weberndorfer ersetzt, welcher zusammen mit Daniel Röthel und Markus Pfahler den aktuellen Vorstandschaft des SV Auernheim bildet (Stand: März 2021).

Fußballtechnisch hat in diesen Jahren der Vereinsfußball allgemein mit nachlassendem Interesse zu kämpfen, und die Entscheidung des BFV, alle Reservemannschaften in einer aufstiegsberechtigten Liga antreten zu lassen, tat ihr übriges für diese Entwicklung.
Einige Vereine in der nähreren Umgebung schlossen sich notgedrungen zu Spielgemeinschaften zusammen, so zum Beispiel SG Polsingen – Döckingen, SG Heidenheim – Hechlingen, und im späteren SG Heidenheim-Hechlingen-Döckingen, Meinheim und Berolzheim, später Langenalteim und Solnhofen oder der FC Nagelberg, welcher aus Schambach Dettenheim und Dietfurt besteht.
Andere Vereine aus der Umgebung wie z.B. der SV Ostheim oder der FC Übermatzhofen haben den Spielbetrieb in diesen Jahren sogar komplett eingestellen müssen.

Der SV Auernheim konnte sich dieser Entwicklung im Herrenbereich lange erwehren, aber im Jugendbereich musste die letzte bestehende Schülermannschaft 2007 wegen Spielermangel komplett abgemeldet werden. Es ist der Initiative von Günter Wölfel zu verdanken das im Jahre 2009 wieder eine F-Jugend gemeldet werden konnte die er anfangs in Eigenregie betreute. Im Jahre 2011 wurde für den gesamten Nachwuchsbereich eine Kooperation mit dem SV Wettelsheim beschlossen welche im Jahre 2014 noch um den VFL Treuchtlingen erweitert wurde.

Bei den Senioren stand in erster Linie die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs von erster Mannschaft und Reserve im Vordergrund. Sportlich gelang es in diesen Jahren mit einer Ausnahme nie über das hintere Drittel der A-Klasse hinaus ins Mittelfeld der Liga vorzustoßen.

Im Winter 2003 auf 2004 übernahm Wolfgang Schlosser das Traineramt der ersten Mannschaft von Hermann Übele, der sein Amt zuvor zur Verfügung gestellt hatte. Man belegte zu diesen Zeit den 10. von 14 Plätzen. Schlechter war man nur noch in der Fair Play Tabelle wo man zum wiederholten Male den letzten Platz belegte. Sportlich sollte der erhoffte Effekt sich nicht einstellen weswegen man die Zusammenarbeit im Oktober 2004 beendete. Die Saison wurde von Michael Schäfer und Jürgen Löffler zu Ende geführt, aber mehr als der vorletzte Platz konnte in der Saison nicht mehr erreicht werden.

Zur folgenden Saison wurde als neuer Trainer Wilhelm Neumeier engagiert. Dies sollte auch den besagten Ausreißer ins Mittelfeld der Liga zur Folge haben und man konnte in der Saison 2005/06 am Ende den 7. von 15 Plätzen erreichen. In der Folgesaison konnte dieser Erfolg jedoch nicht mehr wiederholt werden womit zur Saison 2007/08 Dietmar Spatz verpflichtet wurde. Man konnte trotz wesentlich verbesserter Stimmung im Team abermals nicht mehr als den vorletzten Platz erreichen.

Für drei kurze aber denkwürdige Monate übernahm Juli 2008 Rudolf „Woody“ Waldmüller die Mannschaft, wonach man sich entschloss Markus Seegmüller diese Aufgabe bis zum Ende der Saison zu übertragen. Im Jahr 2009 wurde als Neutrainer Alexander Grauberger verpflichtet, sportlich sollte aber keine dieser Anstrengungen über den hinteren Bereich der Liga hinaus führen. Zumindest der Spielbetrieb beider Mannschaften konnte aber bis zum 60-jährigen Jubiläum im Juni 2010 erhalten werden.

Zur Saison 2010/11 wurde vom BFV der Betrieb der Reservemannschaften in einer eigenen nicht aufstiegsberechtigten Liga eingestellt und im Folgejahr somit eine B-Klasse eingeführt. Dies führte im Jahr 2011 zu einer verschärften Abstiegsregelung welche zur Folge hatte das wir trotz einem 11. von 15 Plätzen und nur einem Punkt hinter dem rettenden Ufer (welches der 1. FC Aha erreichte) den bitteren Gang in die B-Klasse antreten mussten.

In der neugegründeten B-Klasse konnte man 2012 souverän mit 11 Punkten Abstand als Erster wieder aufsteigen, jedoch verflog jenes Hochgefühl früh im Jahr darauf.

In der Saison 2012/13 musste man bereits nach drei Spieltagen den Spielbetrieb der 2. Mannschaft einstellen welche in den Jahren zuvor nur unter den größten Anstrengungen am Leben erhalten werden konnte. Auch die Erste Mannschaft steckte die komplette Saison im hinteren Bereich der Tabelle fest. Im Herbst entschloss man sich die mehr als 3-jährige Zusammenarbeit mit Alexander Grauberger zu beenden. Mit Dietmar Spatz übernahm ein alter Bekannter das Traineramt, aber auch er konnte den Abstieg in die B-Klasse nicht verhindern.

Zur neuen Saison konnte als neuer Trainer Matthias Blischke gewonnen werden, der die Geschicke des Vereins über fast 4 Jahre begleiten sollte. Nach dem abermaligen Aufstieg 2013/14 der diesmal spannender gestaltet und erst am letzten Spieltag entschieden wurde folgte abermals eine Saison im Kampf um den Nichtabstieg.

Da dieser Kampf im Begriff war verloren zu werden und der Personalmangel mittlerweile auch die erste Mannschaft erreicht hatte entschloss man sich im Folgejahr 2015/16 doch eine Spielgemeinschaft einzugehen, wofür sich mit dem SV Möhren auch ein geeigneter Partner fand. Das letzte Spiel des SV Auernheim als eigenständiger Verein fand am 14. Juni 2015 auf dem saftigen grün des TFC Weißenburg statt, wo nach einem 0:5 und 1:6 Rückstand noch ein 6:6 erkämpft werden konnte.

In der Spielgemeinschaft mit dem SV Möhren konnte man in der ersten Saison 2015/16 unter Führung von Matthias Blischke nach einem Relegationskrimi gegen den TV Eckersmühlen aufsteigen und diese Liga im Folgejahr auch knapp halten. Jedoch musste während der Saison 2016/17 der Trainer sein Amt aus privaten Gründen niederlegen und am Ende der Spielzeit verließen einige Leistungsträger des SV Möhren den Verein was im Folgejahr einen Klassenerhalt so gut wie unmöglich machte. Der wiederholte Abstieg in der Saison 2017/18 als Tabellenletzter mit 7 Punkten und 13 Punkten Abstand zum Relegationsplatz war die logische Folge.

Es wurde entschieden zum Jahr 2018/19 eine neue Zusammenarbeit mit der Zweiten Mannschaft des in der Bezirksliga spielenden SV Wettelsheim zu beschließen was auch nach dem ersten Jahr den direkten Aufstieg in die A-Klasse zur Folge hatte. Der Folgesaison setzte dann die Coronapandemie ein jähes Ende, was so manchem aktiven Spieler aufgrund der Berg-und-Talfahrt im vergangenen Jahrzehnt eine vielleicht ganz willkommene Verschnaufpause verschaffte.

Auernheim, der 04.03.2021
Autoren: Ludwig Illing, Ernst Gutmann, Rudi Rusam, Dieter Haase, Johannes Neumeier

Mannschaftsfotos (seit 1961)

Eindrücke aus unserer Vereinshistorie

Von der Einweihung des Sportheims im Jahr 1973, über die Erneuerung des Sportgeländes 1988 bis zu den Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen 1990.

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