{"id":100,"date":"2018-03-04T10:25:52","date_gmt":"2018-03-04T09:25:52","guid":{"rendered":"http:\/\/auernheim-mfr.de\/wordpress\/?page_id=100"},"modified":"2024-10-02T09:00:44","modified_gmt":"2024-10-02T07:00:44","slug":"kirche","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/auernheim-mfr.de\/index.php\/kirche\/","title":{"rendered":"Kirche"},"content":{"rendered":"<h1>Pfarramt<\/h1>\n<p>Seit Pfr. R\u00fcdiger Schild 2023 in den Ruhestand eingetreten ist, ist das Pfarramt der evangelischen Kirchengemeinden Auernheim und Windischhausen vakant.<\/p>\n<h2>Vakanzvertretung<\/h2>\n<p>Pfr. Bastian M\u00fcller<br \/>\nHauptstr. 52, 91757 Treuchtlingen<br \/>\nPfarramt: 09142 96770, bastian.mueller@elkb.de<br \/>\nIn seelsorglichen Notf\u00e4llen: 09142 2729880<\/p>\n<h2>Pfarramtsb\u00fcro<\/h2>\n<p>Kurzgasse 22<br \/>\n91757 Treuchtlingen<br \/>\nTelefon: 09142-8874<br \/>\nE-Mail: pfarramt.auernheim@elkb.de<br \/>\nFax: 09142-201701<\/p>\n<p>Anja Huber, Dienstag 09:00 &#8211; 13:00Uhr<br \/>\n(Anja Huber Privat Telefon 203900)<\/p>\n<h1>St. Georgs Kirche Auernheim<\/h1>\n<blockquote><span class=\"collapseomatic \" id=\"id69df0583c475d\"  tabindex=\"0\" title=\"Mehr zur Geschichte und dem Geb\u00e4ude der St. Georgs Kirche...\"    >Mehr zur Geschichte und dem Geb\u00e4ude der St. Georgs Kirche...<\/span><div id=\"target-id69df0583c475d\" class=\"collapseomatic_content \">\n<h2>Geschichte<\/h2>\n<p>St. Georg, die weithin sichtbare Dorfkirche, blickt vom pr\u00e4historischen H\u00fcgel hinab, \u00fcber die dichtgedr\u00e4ngte H\u00e4userschar, zu ihren F\u00fc\u00dfen. \u00dcber das Millionenviertel hinweg, wo einst die Molkerei stand und die &#8222;Privilegierten&#8220; wohnten, hin\u00fcber, bis zu den weiten Waldungen, ringsum auf den H\u00f6hen. Wenn man Gl\u00fcck hat und gutes Wetter, kann man sogar bis zu den Alpen sehen. Das graue Band der modernen Hahnenkammstra\u00dfe zieht durch die gr\u00fcne Landschaft und gepflegte Felder, hinab nach Treuchtlingen, ins Altm\u00fchltal und gen Westen, \u00fcber Schlittenhart und Hechlingen, ins ferne Ries.<\/p>\n<p>Bischof Gundekar von Eichst\u00e4tt hatte vor etwa tausend Jahren, auf noch recht steinigen Wegen, den Hahnenkamm erreicht und zwischen 1057 und 1075 in &#8222;Urnenheim&#8220; eine Kirche geweiht. Das romanische Turmuntergeschoss, einst der Altarraum, d\u00fcrfte noch auf die von Gundekar konsekrierte Kirche zur\u00fcckgehen. Er verstarb 1075 und liegt heute im Dom zu Eichst\u00e4tt begraben. In einer Seitenkapelle ist das Hochgrab zu besichtigen. 1197 erhielt Auernheim das Recht, reisende Staatsbeamte zu beherbergen. Dann schweigen zun\u00e4chst die Urkunden \u00fcber die geschichtlichen Ereignisse.<\/p>\n<p>1458 ist die Rede von der &#8222;Ecclesia Parrochialis St. Georgi&#8220;, der Kirche und der Pfarrei St. Georg, zu Auernheim.<br \/>\nGeweiht wurde die Kirche dem heiligen Georg, der besonders in Kriegsgefahr angerufen wurde. Das geht aus einer Urkunde aus dem Jahr 1480 hervor. Oft wird er mit einem Drachen dargestellt. Die Kriegsgefahr scheint gro\u00df gewesen zu sein. Aber auch die Vorstellung, dass in den dichten, dunklen W\u00e4ldern des Hahnenkamms ein Drache haust, ist nachvollziehbar. Die n\u00e4chsten Orte waren (f\u00fcr damalige Verh\u00e4ltnisse) weit entfernt. Die Wege in den Nachbarort konnten Angst bereiten. Der heilige Georg wurde als F\u00fcrsprecher angerufen. Sein Gedenktag wird am 23. April gefeiert. Zu dieser Jahreszeit kann aber in Auernheim noch tiefer Winter herrschen. So beschloss der Kirchenvorstand in den 30er Jahren das des vorigen Jahrhunderts, die Kirchweih am Erntedankfest zu feiern. <\/p>\n<p>1528 wurde von Ansbach aus die Reformation offiziell in Auernheim eingef\u00fchrt. Der letzte katholische Pfarrer Gangolf Meier wurde mit der Gemeinde 1526 evangelisch. <\/p>\n<p>Das Langhaus weist noch sp\u00e4tmittelalterliches Mauerwerk auf. Mehrmals wurde die Kirche baulich ver\u00e4ndert. Sehenswert, die Malereien an den Emporenbr\u00fcstungen, gemalt im Jahre 1680 von Johann Jacob Brenner.<br \/>\nSie zeigen in volkst\u00fcmlichen Bildern Geschehnisse, aus dem Leben Jesu. Dietrich, ein Maler aus Oettingen, schuf 1693 das barocke Altarbild.<\/p>\n<p>An Notzeiten erinnern die, bis zu drei Meter hohen Bruchsteinmauern die den Friedhof umgeben. Das schon im 16. Jahrhundert erbaute Torh\u00e4uschen \u00f6ffnet den Zugang zum Friedhof; es z\u00e4hlt zu den alten Sehensw\u00fcrdigkeiten im Ortsbild von Auernheim.<\/p>\n<h2>Das Geb\u00e4ude<\/h2>\n<p>Auernheim bildet den h\u00f6chstgelegenen Ort Mittelfrankens. Die Kirche wiederum wurde am h\u00f6chsten Punkt &#8211; 632 Meter \u00fcber dem Meeresspiegel &#8211; erbaut. Von dort aus wurde das Dorf bis hinunter ins Tal besiedelt. Vermutlich 1073 wurde die Kirche von Bischof Gundekar geweiht. Die Kirche wurde als Wehrkirche gebaut. Vor allem der Turm mit seinen dicken Mauern zeugt heute noch davon. Die Kirche wurde mehrfach umgebaut. Am deutlichsten ist das an den Fenstern zu erkennen. Aus der Zeit der Romanik stammen kleine schmale Fenster. Die Gotik baute gro\u00dfe Fenster ein. Sie wollte das Licht des Himmels einfangen. Die Barockzeit w\u00e4hlte runde bzw. ovale Fenster. Auf der hinteren Empore und im Chorraum auf der Orgelempore sind sie zu sehen. Die wohl gr\u00f6\u00dfte Bauma\u00dfnahme erfolgte 1728. Der Chorraum befand sich im Turmuntergeschoss. Nun wurde die Kirche sozusagen umgedreht: die Kirche wurde geostet. Der Altar erhielt seinen heutigen Platz. Gemeinde und Pfarrer beten nach Osten, dem auferstandenen Christus, der aufgehenden Sonne entgegen. Die Sonne, die Scheibe, der Kreis ist ein altes Symbol f\u00fcr Christus, der ohne Anfang und Ende ist. Bei dieser Renovierung wurden die vorhandenen Kunstwerke beibehalten:<br \/>\ndas Altarbild von 1688 gemalt von Johann Heinrich Dietrich aus Oettingen und die Emporenmalereien von Johann Jakob Brenner von 1680. Es werden ausschlie\u00dflich Szenen aus dem Leben Jesu gezeigt. Sie beginnen mit der Ank\u00fcndigung der Geburt Jesu (links vom Eingang) und enden mit der Himmelfahrt Jesu (rechts im Chorraum und links von der Sakristeit\u00fcr). Bei einer weiteren Renovierung, 1884, wurden Fresken links vom Altar (Nordwand) entdeckt. Sie wurden wieder \u00fcberputzt. Die Kanzel, von der aus das Wort Gottes gepredigt wird, ist ein Zeichen f\u00fcr eine evangelische Kirche. Um 1700 wurde sie aus Lindenholz von einem unbekannten Meister gestaltet. Im Turm h\u00e4ngen drei Glocken; die \u00e4lteste stammt von 1501. Sie rufen zum sonnt\u00e4glichen Gottesdienst, der im Wechsel mit der zur Pfarrei geh\u00f6renden St. Zeno Kirche in Windischhausen stattfindet. 1956 wurde die Kirche gr\u00fcndlich renoviert. Dabei wurde etwa die Bemalung an der Empore und den S\u00e4ulen, auch an denen des Altares wiederhergestellt. Von 2000 bis 2004 wurde die Kirche noch einmal gr\u00fcndlich von au\u00dfen und innen renoviert &#8211; ohne den Grundbestand zu ver\u00e4ndern.<br \/>\nDie Orgel wurde 1980 restauriert. Sie hat zwei Manuale und zehn Register. Der Turm in der Friedhofsmauer stammt vermutlich aus der Reformationszeit, die Friedhofsmauer selbst aus dem 16. Jahrhundert. Sie wurde in den 90er Jahren des vorigen jahrhunderts teilweise erneuert. Durch den 30j\u00e4hrigen Krieg litten das Dorf und die ganze Umgebung schwer. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts erreichten mehrere vertriebene Salzburger Protestanten Auernheim und die ganze Umgebung. Sie wurden versorgt und zogen nach einem Gottesdienst weiter nach Gunzenhausen. Vermutlich blieben auch einige der Exulanten hier wohnen. Mit den Au\u00dfenorten (Schlittenhart, Wieshof, Freihardt, Siebeneichh\u00f6fe, Hagenhof) geh\u00f6ren heute zur Evang.-Luth. Kirchengemeinde Auernheim rund 600 Gemeindeglieder und zur Kirchengemeinde Windischhausen rund 150. Viele Generationen vor uns haben in dieser Kirche gehofft, geglaubt und gebetet, vielleicht auch die Erh\u00f6rung ihrer Gebete erfahren. Hoffentlich noch viele Generationen werden sich nach uns in dieser Kirche treffen k\u00f6nnen.<\/div><\/blockquote>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<h1>St. Zeno Kirche Windischhausen<\/h1>\n<blockquote><span class=\"collapseomatic \" id=\"id69df0583c4782\"  tabindex=\"0\" title=\"Mehr \u00fcber die St. Zeno Kirche...\"    >Mehr \u00fcber die St. Zeno Kirche...<\/span><div id=\"target-id69df0583c4782\" class=\"collapseomatic_content \">\n<p>Hier finden Sie in K\u00fcrze Daten der St. Zeno Kirche in Windischhausen<\/p>\n<\/div><\/blockquote>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/auernheim-mfr.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/st-zeno.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<h1>Kindertagesst\u00e4tte &#8222;Arche Noah&#8220;<\/h1>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/auernheim-mfr.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/kindergarten-300x176.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Kindertagesst\u00e4tte Arche Noah Auernheim<br \/>\nLeitung: Caroline Obel und Martina Fa\u00dfhold<br \/>\nAuf der S\u00fcnd 37<br \/>\n91757 Treuchtlingen<br \/>\nTelefon: 09142 \/ 5725<br \/>\nE-Mail: kita.archenoahauernheim@elkb.de<\/p>\n<h1>Gemeindehaus<\/h1>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/auernheim-mfr.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Gemeindehaus.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<h1>Gruppen und Kreise<\/h1>\n<p>Unter dem Dach der Kirchengemeinde werden mehrere Gruppen und Kreise angeboten:<\/p>\n<p>Mutter- und Kindkreis<br \/>\nPosaunenchor Auernheim<br \/>\nSeniorencaf\u00e9<br \/>\nLiturgischer Chor<br \/>\nPosaunenchor Windischhausen<br \/>\nKinderchor Windischhausen<br \/>\n(Der Kirchenchor musste leider aufgrund Nachwuchsmangels Ende 2018 aufgel\u00f6st werden)<\/p>\n<p>Bei Interesse finden Sie die Kontaktdaten der aktuellen Ansprechpartner im Gemeindeboten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pfarramt Seit Pfr. R\u00fcdiger Schild 2023 in den Ruhestand eingetreten ist, ist das Pfarramt der evangelischen Kirchengemeinden Auernheim und Windischhausen vakant. Vakanzvertretung Pfr. 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